Kreszentia Faschang vorm Holzbackofen

Die Seele einer Mutter


Wenn der Geist einer Mutter Jahre später noch weiterwirkt, muss man im Leben viel richtig gemacht haben. Die original Innviertler Holzbrotbacköfen erzählen heute eine Geschichte davon.

Das Leben hatte es nicht immer leicht gemeint mit Kreszentia Faschang. Doch Entbehrungen waren damals normaler Alltag und Luxus spielte sich im Kleinen ab. Wie selbstverständlich musste neben der starken Arbeit am Land auch Brot herbeigeschafft werden, um 8 Mäuler satt zu bekommen. Fünf Söhne saßen am Esstisch und gerne kam am Brotbacktag noch jemand vorbei, um vielleicht ein Stück vom Laib zu erwerben.

Einmal wöchentlich wurde am Abend der große Holzbottich gefüllt und mit Mehl, Wasser, Salz und etwas Anstellgut der Sauerteig für die Brote zubereitet. Am nächsten Tag musste zuerst eingeheizt werden. Mit 50 cm langen Holzstücken, die schnell Feuer gaben.

Die Holzbrotbacköfen sind
bei Faschang absolute Chefsache!

... und der Sohn Rudolf Faschang
Noch zu Lebzeiten seiner Mutter wollte Rudolf Faschang den original Innviertler Holzbackofen wiederbeleben, seit zehn Jahren spricht er davon. Das Projekt wurde, wie so oft im Leben eines erfolgreichen Unternehmers, aus Zeitmangel nach hinten verschoben. Der gestiegene Trend zum selber Brotbacken hat ihn das Thema wieder aufgreifen lassen.

Bei Faschang Werkzeugbau werden die Öfen nun auf modernsten Maschinen nach traditioneller Vorlage mit zwei Brennkammern gefertigt.

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